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Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit

Der chinesische Kaiser Qiánlóng, der mächtigste Mann der Welt, lädt Alister Cox, den berühmtesten englischen Uhrmacher und Automatenbauer seiner Zeit an seinen Hof ein. Mitten in der „Verbotenen Stadt“ Pekings soll der Meister aus London Uhren erschaffen, an denen die unterschiedlichsten Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch die der Krankheit und des Sterbens abzulesen sind. Schließlich verlangt der gottgleiche Kaiser, der gemäß seinem Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann. Verweigert er sich aber dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der sichere Tod.

Christoph Ransmayr hat ein fantastisch-wunderbares Buch geschrieben, in atemberaubenden Bildern erzählt er seine fast märchenhaft anmutende Geschichte, einer Geschichte, die tiefsinnig und poetisch ist. Sie spielt in längst vergangenen Zeiten und ist doch in der Auseinandersetzung des Menschen mit dem ewigen Rätsel der Zeit und ihres Laufes, im Grunde genommen aktuell und somit zeitlos.

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