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Abbas Khider: Ohrfeige

Deutschland im Jahr 2004: Der Iraker Karim lebt  seit drei Jahren mehr schlecht als Recht in Deutschland. Sein Asylgesuch wurde anerkannt, doch jetzt sóll er abgeschoben werden, schließlich wurde der Diktator seines Heimatlandes gestürzt.

Karim platzt der Kragen und gleich zu Beginn des Romans stürmt er in die Ausländerbehörde und ohrfeigt seine Sachbearbeiterin Frau Schulz. Dann fesselt und knebelt er sie - sie soll sich seine Geschichte anhören.

Der vierte Roman des Autors, der nach mehrjähriger Haft im Jahr 1996 aus dem Irak geflohen ist, bschäftigt sich mit dem aktuellen Flüchtlingsproblem. Er rüttelt auf, ermöglicht einen manchmal notwendigen Perspektivenwechsel - und macht nachdenklich.

 

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